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MRAS/MERG Übung des Abschnittes 7 im Steinbruch bei Rachling

Veröffentlicht: 04.03.2017

Die Freiwillige Feuerwehr Frauental wurde zur groß angelegten Menschen-Rettung und Absturtz-Sicherung (MRAS) Übung des Abschnittes 7 - Oberes Steinztal eingeladen. Die Übungsverantwortlichen haben für die Feuerwehren ein Übungsszenario in einem Steinbruch bei Rachling vorbereitet. Neben den Feuerwehren waren noch Kameraden des Roten Kreuzes und Grünen Kreuzes sowie Beobachter der Bergrettung anwesend.

Das Übungsszenario wurde mit viel Aufwand und Kreativität vorbereitet. Statisten wurden gekonnte geschminkt, auch mit plastischen Wunden. Die Geschichte dazu: Ein PKW stürzte von einer Forststraße in einen Bachlauf ab. Die PKW Insassen wurden im Fahrzeug eingeklemmt und konnten sich nicht selbst befreien. Vorbeikommende Wanderer bemerkten den Unfall, stürtzten jedoch selbst über die steilen Wände des Steinbruches, im Versuch zu den Verunfallten vorzustoßen und blieben in den steilen Hängen im Gebüsch schwerverletzt liegen. Die Folge war ein Großeinsatz der Hilfskräfte.

Zu Beginn wurden die örtlich zuständigen Feruwehren gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert. Beim Erkunden der Einsatzstelle entschied der Einsatzleiter Abschnittsalarm für den Abschnitt 7 auszulösen, zusätzlich noch die MRAS Kräfte der Feuerwehren Blumegg-Teipl und Frauental anzufordern sowie das ELF des Bereiches Deutschlandsberg zur Koordination zu rufen. 

Der Trupp der Feuerwehr Frauental erhielt den Befehl, zwei verletzte Personen aus einer Steilwand zu retten. Eine der Person hatte eine Verletzung am Arm. Diese wurde gemeinsam mit einem Retter mit dem Notrettungsset abgeseilt. Die zweite Person hatte einen offenen Bruch am Oberschenkel. Deshalb wurde auf die Rettung mit einer Korbtrage gesetzt. Zwei Retter seilten sich zur verletzten Person mit dem nötigen Material ab, versorgen die Person und lagerten diese in der Korbtrage. Anschließend wurde die Person mit einem Retter abgeseilt. Im Bodenbereich übernommen jeweils Kameraden von Ettendorf und Rossegg den weiteren Transport der Verletzen ehe sie dem Rettungsdienst übergeben wurden.

Im weiteren unterstützen die Frauentaler Kameraden noch die Stainzer Kollegen bei der Rettung der mit dem PKW verunfallten Personen.

Im Anschluss an die Übung wurden die circa 110 Übungsteilnehmer zum Rüsthaus Stainz zum Mittagessen eingeladen. Dabei tauschten sich die Kameraden über die Übungsthemen aus. Bemerkenswert ist es, wie gut die Zusammenarbeit der Trupps aus verschiedenen Feuerwehren funktionierte. Das zeugt vom hohen Ausbildungsniveau bezüglich Einsatztaktik gleicherweise wie Handhabung der Gerätschaften. Außerdem können sich Kameraden blind auf den anderen verlassen, ohne ihn persönlich zu kennen.

Die Feuerwehr Frauental bedankt sich für einen spannenden Übungstag.

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